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Recherche & Informationskompetenz

Wenn selbst KI-Unternehmen bremsen: Wie kontrollierbar sind autonome KI-Agenten?

Führende Vertreter der KI-Branche fordern eine langsamere Entwicklung besonders leistungsfähiger Modelle und unabhängige Sicherheitsprüfungen. Jüngste Vorfälle zeigen, dass KI-Agenten bei selbstständig ausgeführten Aufgaben technische Grenzen überschreiten können.

Bibliotheksperspektive

Je selbstständiger ein KI-System handeln kann, desto kleiner sollten zunächst seine Zugriffsrechte und desto stärker die menschliche Kontrolle sein.

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Das NEINhorn sagt Nein zu ChatGPT – Carlsen verklagt OpenAI

Der Carlsen Verlag, Marc-Uwe Kling und Astrid Henn haben OpenAI wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen an der Kinderbuchreihe Das NEINhorn verklagt. Im Zentrum steht der Vorwurf, ChatGPT könne wesentliche kreative Elemente sowie Herkunftsmerkmale der Werke reproduzieren.

Bibliotheksperspektive

Der Fall betrifft Bibliotheken unmittelbar: KI-generierte Inhalte erschweren die Zuordnung von Original, Urheber, Ausgabe und Quelle. Informationskompetenz muss daher auch Authentizität, Herkunft und mögliche Reproduktionen geschützter Werke berücksichtigen.

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Ein digitaler Snickers für ChatGPT – wie eine Werbeaktion das Risiko von Prompt Injection sichtbar macht

Die Snickers-Kampagne Hungr.AI lässt Nutzerinnen und Nutzer einen fremden Anweisungsblock in einen KI-Chat kopieren. Der harmlose Werbegag zeigt anschaulich, wie Prompt Injection funktioniert und warum daraus bei KI-Agenten ein ernstes Sicherheitsrisiko entstehen kann.

Bibliotheksperspektive

Informationskompetenz umfasst künftig auch die Prüfung fremder Prompts. Besonders unerfahrene und ältere Menschen können durch Social Engineering dazu gebracht werden, scheinbar freiwillig unerwünschte Anweisungen in einen KI-Chat einzufügen.

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Kalifornien zieht Grenzen für KI und Social Media – doch Verbote allein schaffen keine Medienkompetenz

Kalifornien führt neue Schutzregeln für Kinder und Jugendliche ein. Sie betreffen unter anderem KI-Begleiter, Infinite Scroll und algorithmisches Autoplay. Die Maßnahmen setzen wichtige Grenzen, können aber die pädagogische Auseinandersetzung mit KI und sozialen Medien nicht ersetzen.

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