Andreas Langer

Medienpädagogik, Bibliotheken und digitale Gesellschaft

Andreas Langer ist Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Medienpädagoge. Er leitet die Stabsstelle Medienpädagogik bei Bibliotheken SH und arbeitet an der Schnittstelle von Medienbildung, Bibliotheken und digitaler Gesellschaft.

Seine fachlichen Schwerpunkte sind Künstliche Intelligenz, Gaming und Jugendmedienkultur, Informationskompetenz, Fake News sowie Social Media. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die Technik selbst als die Frage, wie Menschen digitale Medien verstehen, kritisch beurteilen und selbstbestimmt nutzen können.

Seit Mitte der 2010er-Jahre ist Andreas Langer zusätzlich als Referent, Dozent, Moderator und Fachberater tätig. Zu seinen Auftraggebern und Kooperationspartnern gehören unter anderem die Bundeszentrale für politische Bildung, der Deutsche Bibliotheksverband, Hochschulen, Landesfachstellen, Bildungsträger, Bibliotheken und Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung.

Arbeitsschwerpunkte

Künstliche Intelligenz und Bibliotheken

Generative KIKI, die auf Grundlage gelernter Muster neue Inhalte wie Texte, Bilder, Audio oder Code erzeugt., Prompting, Informationskompetenz, Datenschutz, ethische Fragestellungen, KI-Leitbilder und praktische Einsatzmöglichkeiten in Bibliotheken und Bildungseinrichtungen.

Gaming und Jugendmedienkultur

Digitale Spiele als Kultur- und Bildungsraum, Gaming in Bibliotheken, Jugendmedienschutz, problematische Geschäftsmodelle, pädagogische Spielekritik und medienpädagogische Projektarbeit.

Informationskompetenz und Fake News

Desinformation erkennen, Quellen bewerten, Recherchekompetenz stärken und Informationskompetenz als zentrale Fähigkeit einer zunehmend KI-geprägten Medienwelt vermitteln.

Medienpädagogik und Medienbildung

Entwicklung von Fortbildungen, Projekten und Methoden für Bibliotheken, Schulen, Jugendarbeit und andere Bildungseinrichtungen.

Lehre und fachlicher Austausch

Seit 2025 hat Andreas Langer einen Lehrauftrag an der Europa-Universität Flensburg zum Thema „Kritische Medienkompetenz durch Gaming“. Weitere Hochschultätigkeiten umfassen Lehraufträge an der TH Köln, das Seminar „Mediendidaktik in Online-Formaten“ an der Freien Universität Berlin, Gastvorträge an der Universität Erfurt und der Hochschule Hannover sowie die Begutachtung einer Bachelorarbeit.

Als festes Expertenmitglied im Netzwerk Bibliothek Medienbildung des Deutschen Bibliotheksverbands engagiert er sich für eine stärkere Verankerung von Medien- und Informationskompetenz in Bibliotheken. Von 2020 bis 2024 war er zudem als Jugendschöffe am Amtsgericht Kiel tätig.

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Der rote Faden: Menschen sollen digitale Medien nicht nur benutzen können, sondern verstehen, beurteilen und selbstbestimmt gestalten können.