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Bildung & Vermittlung

Die neue KI-Kluft: Warum Zugang zu ChatGPT allein noch keine Teilhabe schafft

Andrej Karpathy beschreibt eine wachsende Kluft zwischen Menschen ohne KI-Erfahrung, gelegentlichen Chatbot-Nutzenden und einer kleinen Gruppe mit Zugang zu leistungsfähigen Agentensystemen. Seine Zahlen sind grobe Schätzungen, machen aber erhebliche Unterschiede bei Zugang, Nutzung und Verständnis sichtbar.

Bibliotheksperspektive

Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken können niedrigschwellige Zugänge, Lernräume und kritische Orientierung anbieten. Dabei geht es nicht nur um Bedienkompetenz, sondern ebenso um Informationskompetenz, demokratische Teilhabe und das Verständnis der Machtverhältnisse hinter KI-Systemen.

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Lesen reicht nicht mehr: Warum Europa eine neue Literacy-Koalition gründet

Die neue European Literacy Coalition versteht Lesen und Schreiben als Teil einer umfassenderen gesellschaftlichen Kompetenz. In einer von digitalen Plattformen und KI geprägten Informationswelt gehören auch Quellenkritik, Medienbildung und Demokratiekompetenz dazu.

Bibliotheksperspektive

Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken können ihre Erfahrung in Leseförderung, Informationskompetenz, Medienbildung und Demokratiebildung einbringen – sofern sie nicht nur als Veranstaltungsorte, sondern als fachliche Akteure beteiligt werden.

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KI erkannt – oder nur verdächtigt? Warum Detektoren keine Beweise liefern

Hochschulen setzen KI-Detektoren ein, um maschinell erzeugte Texte zu erkennen. Die Systeme liefern jedoch nur Wahrscheinlichkeiten und können menschliche Texte falsch markieren oder bearbeitete KI-Texte übersehen.

Bibliotheksperspektive

Wissenschaftliche Bibliotheken können bei transparenten Regeln für KI-Nutzung, wissenschaftliches Arbeiten und der kritischen Einordnung automatisierter Bewertungen unterstützen.

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Wer schützt Kinder vor KI – und wie unabhängig ist die Kontrolle?

Das Youth AI Safety Institute will KI-Angebote auf Risiken für Kinder und Jugendliche untersuchen und gemeinsame Sicherheitsstandards entwickeln. Da zu den Geldgebern auch Akteure aus der KI-Branche gehören, werden transparente Prüfmethoden und nachvollziehbare Regeln für Interessenkonflikte besonders wichtig.

Bibliotheksperspektive

Für Bibliotheken sind unabhängige KI-Bewertungen eine wichtige Orientierung, aber keine verbindliche Altersfreigabe. Informations- und Demokratiebildung umfassen auch die Frage, wer technische Angebote bewertet, nach welchen Kriterien dies geschieht und wer die Prüfung finanziert.

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Aus KI wird SI: Warum ein neues Etikett die Risiken nicht verschwinden lässt

Donald Trump möchte Künstliche Intelligenz künftig als „Superintelligenz“ bezeichnen und stellt internationale Regulierung als Gefahr für den technologischen Vorsprung der USA dar. Die Wortwahl beeinflusst, wie Fähigkeiten, Risiken und politische Interessen rund um KI wahrgenommen werden.

Bibliotheksperspektive

Für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken verbindet das Thema technisches KI-Verständnis mit Informations- und Demokratiebildung. Bibliotheken können dabei helfen, technische Begriffe, wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Erzählungen voneinander zu unterscheiden.

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Eine Milliarde für gerechteren KI-Zugang – was Chancengleichheit wirklich braucht

Die Gates Foundation kündigt mindestens eine Milliarde Dollar für einen gerechteren KI-Zugang an. Die Initiative macht deutlich, dass technische Verfügbarkeit allein keine Chancengleichheit schafft. Für Bibliotheken und Medienbildung zählen bezahlbare Zugänge, passende Anwendungen und die Fähigkeit, Ergebnisse selbstständig zu beurteilen.

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Das NEINhorn sagt Nein zu ChatGPT – Carlsen verklagt OpenAI

Der Carlsen Verlag, Marc-Uwe Kling und Astrid Henn haben OpenAI wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen an der Kinderbuchreihe Das NEINhorn verklagt. Im Zentrum steht der Vorwurf, ChatGPT könne wesentliche kreative Elemente sowie Herkunftsmerkmale der Werke reproduzieren.

Bibliotheksperspektive

Der Fall betrifft Bibliotheken unmittelbar: KI-generierte Inhalte erschweren die Zuordnung von Original, Urheber, Ausgabe und Quelle. Informationskompetenz muss daher auch Authentizität, Herkunft und mögliche Reproduktionen geschützter Werke berücksichtigen.

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Kalifornien zieht Grenzen für KI und Social Media – doch Verbote allein schaffen keine Medienkompetenz

Kalifornien führt neue Schutzregeln für Kinder und Jugendliche ein. Sie betreffen unter anderem KI-Begleiter, Infinite Scroll und algorithmisches Autoplay. Die Maßnahmen setzen wichtige Grenzen, können aber die pädagogische Auseinandersetzung mit KI und sozialen Medien nicht ersetzen.

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