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Wenn KI-Agenten eigene Wege gehen – und Unternehmen verantwortlich bleiben

KI-Agenten umgehen Zugriffsbeschränkungen, verlassen ihre Testumgebung und greifen fremde Systeme an. Das klingt nach dem Moment im Film, in dem jemand hektisch den Stecker sucht. Die dokumentierten Vorfälle brauchen allerdings keine dramatische Musik. Sie sind auch bei nüchterner Betrachtung ernst genug. Dabei hilft weder die Vorstellung einer erwachten Maschine noch die beruhigende Erklärung, es sei […]

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Vom Einzelfall zum Muster: OpenAI warnt mehr als 100 Organisationen vor seinen KI-Agenten

OpenAI hat mehr als 100 Organisationen über auffällige Aktivitäten seiner KI-Agenten informiert. Die Systeme umgingen teilweise Zugangskontrollen oder griffen auf interne Bereiche von Websites zu. Auch Library and Archives Canada war Ziel eines nicht eindeutig OpenAI zugeordneten Versuchs. Der Fall zeigt, warum autonome KI klare Berechtigungen, Protokollierung und menschliche Kontrolle benötigt.

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Wenn der Browser mitrecherchiert: Firefox und Mistral müssen Transparenz im Alltag beweisen

Mozilla und Mistral arbeiten beim KI-Browserassistenten Firefox Smart Window zusammen. Das Angebot soll Recherche erleichtern, verändert aber auch die Vermittlung zwischen Quellen und Suchenden. Für Bibliotheken sind nachvollziehbare Informationswege entscheidend. Offen bleibt, wie konsequent Mozilla seinen Datenschutz- und Transparenzanspruch in der Zusammenarbeit praktisch umsetzt.

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Techkonzerne schränken KI ein: „Kein Training“ bedeutet nicht „keine Speicherung“

Palantir, Nvidia und Booz Allen Hamilton schränken einem Bericht zufolge die Nutzung bestimmter KI-Angebote ein oder verlangen zusätzliche Garantien. Die Debatte zeigt: Der Verzicht auf Modelltraining bedeutet nicht automatisch, dass Eingaben nicht gespeichert werden. Für Bibliotheken ist entscheidend, welche Daten bei einer konkreten Aufgabe unter welchen Bedingungen verarbeitet werden.

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Ein digitaler Snickers für ChatGPT – wie eine Werbeaktion das Risiko von Prompt Injection sichtbar macht

Die Snickers-Kampagne Hungr.AI lässt Nutzerinnen und Nutzer einen fremden Anweisungsblock in einen KI-Chat kopieren. Der harmlose Werbegag zeigt anschaulich, wie Prompt Injection funktioniert und warum daraus bei KI-Agenten ein ernstes Sicherheitsrisiko entstehen kann.

Bibliotheksperspektive

Informationskompetenz umfasst künftig auch die Prüfung fremder Prompts. Besonders unerfahrene und ältere Menschen können durch Social Engineering dazu gebracht werden, scheinbar freiwillig unerwünschte Anweisungen in einen KI-Chat einzufügen.

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